GREEN×EXPO 2027: Alles, was du wissen musst

Lorenzo Pilastri
Lorenzo Pilastri
Marketing Manager
Japanspecialist
Madrid, Spanien
05 Mai 2026
Highlights des Reiseziels

Die GREEN×EXPO 2027, offiziell International Horticultural Expo 2027 Yokohama, Japan, findet vom 19. März bis 26. September 2027 auf dem Gelände der ehemaligen Kamiseya Communications Facility statt. Diese Veranstaltung der Kategorie A1, der höchsten Einstufung im Rahmen des entsprechenden internationalen Abkommens, ist von der International Association of Horticultural Producers (AIPH) genehmigt und vom Bureau International des Expositions anerkannt. Auf einem rund 100 Hektar grossen Areal dreht sich alles um Blumen, Grünflächen, Ernährung, Landwirtschaft und nachhaltige Stadtentwicklung.

Inhalt 

Das Wichtigste zur GREEN×EXPO 2027 auf einen Blick 

Hier findest du die wichtigsten Informationen zur GREEN×EXPO 2027 in kompakter Form. 

  • Die GREEN×EXPO 2027 findet vom 19. März bis 26. September 2027 in Yokohama statt.

  • Im Mittelpunkt der internationalen Gartenbauausstellung stehen Gartenbau, grünere Städte, Nachhaltigkeit und der Umgang mit dem Klimawandel.

  • Das Leitthema lautet „Scenery of the Future for Happiness“ und wird durch vier ergänzende Unterthemen erweitert. 

  • Fünf Themenbereiche widmen sich unter anderem urbaner Technologie, Handwerk, Kulinarik, kindgerechtem Lernen und der Satoyama-Naturlandschaft. 

  • Staatliche, unternehmerische und internationale Aussteller präsentieren Ideen und Technologien rund um Nachhaltigkeit. 

  • Der Vorverkauf läuft seit dem 19. März 2026. Frühbucherpreise gelten bis zum 18. März 2027.

  • Am besten planst du die GREEN×EXPO 2027 als Teil einer grösseren Japanreise ein. 

In diesem Artikel findest du alle wichtigen praktischen Informationen zur GREEN×EXPO 2027 – von ihrem Thema über den Ticketverkauf bis hin zur Anreise. Mehr als 60 Länder und internationale Organisationen sollen an der Ausstellung teilnehmen, ausserdem werden rund 15 Millionen Besucher erwartet. Damit wird die GREEN×EXPO 2027 Yokohama international noch stärker in den Fokus rücken. 

Die GREEN×EXPO 2027 vereint viele Werte, die Reisende heute besonders mit Japan verbinden: Innovation, Saisonalität, Handwerkskunst und einen tiefen Respekt vor der Natur“, sagt Karolina Simon, Head of Japanspecialist. „Diese Expo hat das Potenzial, 2027 zu einem der spannendsten Reiseanlässe für Japan zu werden, weil sie globale Nachhaltigkeitsthemen mit Erlebnissen verbindet, die sich unverkennbar japanisch anfühlen.“ 

Yokohamas Stadtteil Minato Mirai

GREEN×EXPO 2027 in Yokohama: Thema, Konzept und Ziele

Die GREEN×EXPO 2027 findet vom 19. März bis 26. September 2027 in Yokohama in Japan statt. Im Mittelpunkt stehen Gartenbau und Landschaftsgestaltung, grünere Stadtmodelle, nachhaltige Entwicklung und der Klimawandel. 

Das Leitthema der GREEN×EXPO 2027 lautet Scenery of the Future for Happiness. Es wird durch vier Unterthemen ergänzt, die sowohl die inhaltliche Ausrichtung als auch das Programm der Ausstellung prägen: 

  1. Co-adaptation: Dieses Unterthema beschäftigt sich mit dem harmonischen Zusammenspiel von Mensch und Natur sowie mit grüner Infrastruktur. 

  2. Co-existence: Im Fokus steht das Zusammenleben mit Grünflächen und Landwirtschaft im Sinne einer „Green Community“. 

  3. Co-creation: Hier geht es um die Entstehung neuer Industrien durch hochwertigen Gartenbau und moderne Landwirtschaft sowie um die Verbindung mit Technologie und Life Sciences. 

  4. Co-operation: Dieses Unterthema widmet sich gemeinsamen Lösungen für globale Herausforderungen, multikulturellem Zusammenleben, Freundschaft, Frieden und der Einbindung unterschiedlichster Akteure. 

Im Kern zeigt die GREEN×EXPO 2027, dass die Natur ein wichtiger Teil der Antwort auf die Fragen unserer Zeit sein kann. Die Ausstellung steht für einen gesellschaftlichen Wandel, weg von einer rein wirtschaftlich geprägten Vorstellung von Wohlstand hin zu einer reiferen Gesellschaft, die lernt, mit einer grüneren Realität zu leben und genau darin neues Glück zu finden. 

Gleichzeitig greift die GREEN×EXPO 2027 das Ziel auf, „eine nachhaltige Zukunft und eine Gesellschaft zu schaffen, in der niemand zurückgelassen wird“. Barrierefreiheit spielt in dieser Vision eine wichtige Rolle. 

Wo die GREEN×EXPO 2027 stattfindet  

Die GREEN×EXPO 2027 findet auf dem Gelände der früheren Kamiseya Communications Facility statt, einem ehemaligen Kommunikationsstandort des US-Militärs, der 2015 zurückgegeben wurde. Über rund 70 Jahre nach dem Krieg blieb das Areal weitgehend ungenutzt, gleichzeitig war die städtebauliche Entwicklung in diesem Gebiet stark eingeschränkt. 

Gerade dadurch konnte sich auf dem 242 Hektar grossen Gelände, von dem rund 100 Hektar für die Expo genutzt werden, eine bemerkenswert vielfältige Naturlandschaft entwickeln. Dazu gehören landwirtschaftlich genutzte Flächen, Graslandschaften, Quellgebiete von Flüssen und typische Talzüge. Im Bereich der Yokohamaer Stadtbezirke Asahi und Seya entstand so ein geschützter Raum, in dem die Natur bis heute das Landschaftsbild prägt. 

Stadtmodell mit grüner Architektur

Veranstaltungsort, Themenbereiche und Architektur

10 Millionen Pflanzen und Blumen gehören zu den eindrucksvollsten Versprechen der GREEN×EXPO 2027. Auf dem weitläufigen Gelände erwarten dich Inszenierungen mit saisonalen Pflanzen und Blüten, darunter 600 Kirschbäume aus 40 verschiedenen Sorten, die voraussichtlich zur Eröffnung der Ausstellung im Jahr 2027 in Blüte stehen werden. 

5 Themen-Dörfer der GREEN×EXPO 2027, in denen du Natur neu erleben kannst  

Auf dem 100 Hektar grossen Gelände der GREEN×EXPO 2027 erwarten dich fünf thematische Bereiche, die als „Villages“ beziehungsweise Dörfer konzipiert sind. 

Urban GX Village: Hier entdeckst du innovative Technologien, die den Weg in eine grünere Gesellschaft ebnen. 

Craft Village: Dieser Bereich stellt traditionelle Handwerkskunst vor, die im Einklang mit der Natur entstanden ist. 

Farm and Food Village: Ein zentraler Bereich der GREEN×EXPO 2027, in dem sich alles um Wohlbefinden, Landwirtschaft und Ernährung dreht. 

Kids Village: Ein Erlebnisbereich mit Lernangeboten für Kinder, in dem sie die Natur und die Zukunft unseres Planeten besser verstehen können. 

SATOYAMA Village: Satoyama bezeichnet auf Japanisch naturnahe Waldlandschaften in der Nähe von Dörfern und Städten und steht sinnbildlich für das harmonische Zusammenleben von Mensch und Natur. 

Wichtige Aussteller und Pavillons der GREEN×EXPO 2027  

Ähnlich wie bei der Weltausstellung 2025 bringt auch die GREEN×EXPO 2027 eine grosse Bandbreite an Ausstellungen zusammen, die alle auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet sind: eine nachhaltige Gesellschaft im Einklang mit der Natur. Zu den wichtigsten Höhepunkten zählt die Ausstellung der japanischen Regierung. Dort werden Umwelttechnologien ebenso präsentiert wie japanische Gärten und traditionelle Künste wie Ikebana und Bonsai. 

Auch Unternehmen erhalten auf der GREEN×EXPO 2027 die Möglichkeit, Technologien vorzustellen, die zur Bewältigung globaler Umweltprobleme beitragen, darunter auch Lösungen zur Dekarbonisierung. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels haben sich unter anderem bereits NTT East und Mitsubishi als Aussteller angekündigt. Für teilnehmende Unternehmen bietet die Expo nicht nur internationale Sichtbarkeit, sondern auch die Chance, mit Regierungsvertretern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Kontakt zu treten. 

Darüber hinaus haben zahlreiche Länder und internationale Organisationen ihre Teilnahme bekannt gegeben, darunter Italien, Südkorea, Thailand, die Vereinigten Staaten, die International Tropical Timber Organization (ITTO), das United Nations Human Settlements Programme (UN-Habitat) und die United Nations University (UNU). Die vollständige Liste der Teilnehmenden wird vom japanischen Aussenministerium laufend aktualisiert. 

Japanisches Satoyama-Dorf in ländlicher Umgebung

Was Besucher auf der GREEN×EXPO 2027 erwarten können

Die GREEN×EXPO 2027 ist nicht einfach nur eine Ausstellung, die du besuchst. Sie ist ein Ort, durch den du dich bewegst, an dem du Eindrücke auf dich wirken lässt und den du in deinem eigenen Tempo erleben kannst. 

Besonders spannend ist bei der GREEN×EXPO 2027, wie sie aktuelle Ideen rund um Nachhaltigkeit mit tief verwurzelten Elementen der japanischen Kultur verbindet. Statt Umweltthemen nur abstrakt zu präsentieren, macht die Expo sie durch Kulinarik, Landwirtschaft, Handwerk und Design unmittelbar erlebbar. 

Kulinarik, Landwirtschaft und nachhaltiges Leben 

Japans Esskultur ist seit jeher eng mit landwirtschaftlichen Traditionen und regionalen Zutaten verbunden. Genau diese Verbindung zwischen Landschaft und Kulinarik dürfte auch auf der GREEN×EXPO 2027 zu den spannendsten Themen gehören. Nachhaltige Landwirtschaft in Japan ist nicht nur wichtig, um lokale Gemeinschaften zu versorgen. Sie trägt auch dazu bei, die Artenvielfalt zu schützen, regionale Landschaften zu bewahren und Wissen zu erhalten, das über Generationen weitergegeben wurde. 

Als Besucher kannst du dabei zum Beispiel auf Satoyama-Landschaften stossen, in denen Wälder, Reisfelder und Dörfer in einem fein austarierten Ökosystem miteinander bestehen. Ebenso könnten traditionelle Methoden des Reisanbaus im Mittelpunkt stehen, die sich an den natürlichen Wasserkreisläufen der Jahreszeiten orientieren und nur geringe Eingriffe erfordern. 

Kulturelles Erbe und traditionelles Handwerk  

Dieses Gefühl von Kontinuität zeigt sich auch im traditionellen Handwerk Japans. In vielen Regionen des Landes haben sich handwerkliche Traditionen im engen Zusammenspiel mit der natürlichen Umgebung entwickelt. Geprägt werden sie häufig von den Jahreszeiten, von lokalen Materialien und von einer starken regionalen Identität. Auf einer Reise durch Japan kannst du entdecken, wie eng kulturelles Erbe und Natur bis heute miteinander verbunden sind – sei es durch handwerkliche Techniken, historische Orte oder lokale Lebensweisen. 

Auf der GREEN×EXPO 2027 könnte sich das unter anderem in Handwerksformen wie Washi-Papier aus Maulbeerfasern, Keramik wie Arita-yaki oder Mashiko-yaki aus regionalem Ton oder Lackwaren zeigen, für die Harz heimischer Bäume verwendet wird. 

Menschen gehen über eine Brücke im Grünen

GREEN×EXPO 2027: Tickets sind bereits erhältlich

Ticketarten und Preise 

Laut der offiziellen Ticketseite sind Tickets für die GREEN×EXPO 2027 seit dem 19. März 2026 im Vorverkauf erhältlich. Die Frühbucherpreise gelten noch bis zum 18. März 2027. Kinder bis einschliesslich 3 Jahre erhalten freien Eintritt. Für Kinder von 4 bis 11 Jahren sowie für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren gibt es ermässigte Tickets

Wenn du deine Japanreise mit Japanspecialist buchst, können wir dich auch bei der Organisation deiner Tickets für die GREEN×EXPO 2027 unterstützen. 

Hier findest du eine vollständige Preisübersicht für die GREEN×EXPO 2027 Tickets: 

One-Day Ticket Early Bird: Diese Frühbuchertickets sind noch bis zum 18. März 2027 erhältlich und berechtigen zu einem einmaligen Eintritt an einem beliebigen Tag während der Expo. 
Erwachsene: 4.900 JPY (26 EUR) / Jugendliche: 3.000 JPY (16 EUR) / Kinder: 1.400 JPY (7 EUR) 

One-Day Ticket zum regulären Preis: Diese Tickets gelten ab dem 19. März 2027 und ermöglichen einen einmaligen Eintritt an einem beliebigen Tag während der Expo. 
Erwachsene: 5.500 JPY (30 EUR) / Jugendliche: 3.300 JPY (18 EUR) / Kinder: 1.500 JPY (8 EUR) 

Special Discount Ticket: Dieses Ticket für einen einmaligen Eintritt gilt für Personen mit Behindertenausweis sowie für eine Begleitperson. Es kann an jedem Tag während der Expo genutzt werden. 
Erwachsene: 2.800 JPY (15 EUR) / Jugendliche: 1.700 JPY (9 EUR) / Kinder: 800 JPY (4 EUR) 

Season Pass: Mit diesem Pass kannst du die GREEN×EXPO 2027 beliebig oft und jederzeit während der Expo besuchen. 
Erwachsene: 28.000 JPY (152 EUR) / Jugendliche: 16.000 JPY (87 EUR) / Kinder: 6.500 JPY (35 EUR) 

Summer Pass: Dieser Pass gilt für beliebig viele Eintritte vom 1. Juli bis 31. August 2027. 
Erwachsene: 12.000 JPY (65 EUR) / Jugendliche: 7.000 JPY (38 EUR) / Kinder: 3.000 JPY (16 EUR) 

Tickets können online gekauft werden, nachdem du ein Benutzerkonto erstellt hast. 

Für die Umrechnung wurde ein Wechselkurs von 1 JPY = 0,0054 EUR zugrunde gelegt. 

Luftaufnahme von Yokohamas Stadtteil Minato Mirai

GREEN×EXPO 2027: Anreise nach Yokohama und die passende Unterkunft

Yokohama ist gut erreichbar – ganz gleich, ob du aus Tokio anreist oder per Flugzeug nach Japan kommst. Vom Zentrum Tokios aus bringen dich direkte JR-Zugverbindungen in weniger als 30 Minuten nach Yokohama. Besonders praktisch ist auch die Anreise über den Flughafen Haneda, der die schnellste Flughafenanbindung bietet. Damit ist Yokohama ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch der GREEN×EXPO 2027. 

Auch Szabina Ruszinko, Operations Manager bei Japanspecialist, blickt mit grosser Vorfreude auf die Veranstaltung und den Standort: „Aus operativer Sicht hängt der Erfolg eines Expo-Besuchs oft von ganz praktischen Details ab – vor allem davon, wo du übernachtest und wie du deinen Transfer am Besuchstag planst. Aus Sicht der Reiseplanung ist besonders spannend, dass Yokohama bereits über die Infrastruktur verfügt, die für ein grosses internationales Event nötig ist. Für die meisten Besucher dürfte das beste Erlebnis darin liegen, die GREEN×EXPO 2027 als Teil einer grösseren Japanreise einzuplanen, statt sie isoliert zu organisieren.“ 

Für eine komfortable Übernachtung gehört die Gegend rund um den Bahnhof Yokohama zu den besten Optionen. Als wichtigster Verkehrsknotenpunkt der Stadt bietet sie eine grosse Auswahl an Hotels und unkomplizierte Bahnverbindungen. Je nachdem, von wo die Shuttlebusse zur Expo abfahren, kann die Anfahrt von hier allerdings etwas länger dauern. 

Auch Shin-Yokohama ist eine praktische Wahl – besonders dann, wenn du mit dem Shinkansen anreist. Dort findest du ebenfalls viele Hotels und gute Verkehrsverbindungen. Im Vergleich zum Stadtzentrum ist die Atmosphäre hier allerdings etwas funktionaler. 

Wenn du deinen Besuch der GREEN×EXPO 2027 mit Sightseeing und Restaurantbesuchen verbinden möchtest, sind der Hafen sowie die zentralen Viertel von Yokohama besonders attraktiv. Dort übernachtest du in einer deutlich schöneren Umgebung, musst dafür aber meist zusätzliche Transfers zur Expo einplanen. 

Wenn du eine grössere Reise durch die Präfektur Kanagawa planst, kannst du auch eine Unterkunft ausserhalb von Yokohama in Betracht ziehen, zum Beispiel in Richtung Sagami-Bucht oder Hakone. Dadurch wird ein Tagesausflug zur GREEN×EXPO 2027 allerdings etwas aufwendiger. 

Ticketschranke in einem japanischen Bahnhof

So kommst du zum Gelände der GREEN×EXPO 2027 

Die Anreise zum Gelände der GREEN×EXPO 2027 ist derzeit vor allem über Bahnverbindungen mit anschliessenden Shuttlebussen von nahegelegenen Bahnhöfen geplant. Aus offiziellen Planungsunterlagen geht hervor, dass aktuell vier Bahnhöfe als zentrale Abfahrtsorte für die Shuttlebusse vorgesehen sind: Sotetsu Seya Station, Sotetsu Mitsukyo Station, Tokyu Minami-Machida Grandberry Park Station und JR Tokaichiba Station. Zusätzlich werden direkte Busverbindungen von weiteren wichtigen Verkehrsknotenpunkten geprüft. 

Ein ausführlicherer Besucher-Verkehrsplan, der im Februar 2026 veröffentlicht wurde, beschreibt zudem nördliche und südliche Shuttlebus-Terminals auf dem Gelände. Vorgesehen sind mehrere Ein- und Ausstiegsbereiche, Wartezonen, Lademöglichkeiten für Elektrobusse sowie Massnahmen zum Hitzeschutz, zum Beispiel durch beschattete Bereiche. Für dich ist vor allem wichtig: Öffentliche Verkehrsmittel werden voraussichtlich die wichtigste Möglichkeit sein, um zur GREEN×EXPO 2027 zu gelangen. Die endgültige Streckenführung und der operative Ablauf werden derzeit noch weiter ausgearbeitet. 

Offizielle Unterlagen der Stadt verweisen ausserdem auf Pläne, den Zugang zwischen der Seya Station und dem Expo-Gelände zu verbessern. Dazu gehört auch eine fussläufige Verbindung, die die Ankunft für Besucher angenehmer machen soll. 

Wenn du die GREEN×EXPO 2027 in eine grössere Japanreise integrieren möchtest, unterstützt dich Japanspecialist gern bei der Planung deiner Route – von der passenden Unterkunft bis zur idealen Kombination der Expo mit anderen Reisezielen in Japan. 

Tunk Tunk: das offizielle Maskottchen

In Japan gehören Maskottchen ganz selbstverständlich zum Alltag, und viele grosse Veranstaltungen oder Reiseziele haben ihre eigene Figur. Auch die GREEN×EXPO 2027 macht hier keine Ausnahme. Das offizielle Maskottchen der Expo heisst Tunk Tunk und steht für Verbundenheit und Harmonie zwischen Menschen und allen Formen des Lebens

Das Design des Maskottchens wurde im Rahmen eines Nominierungswettbewerbs ausgewählt, den die Expo Association im Oktober 2023 organisiert hat. Der Siegerentwurf wurde von einer zehnköpfigen Jury bestimmt und am 19. März 2024 vorgestellt – genau drei Jahre vor der Eröffnung der GREEN×EXPO 2027. Entworfen wurde Tunk Tunk von Atsushi Makino, einem Video- und Art Director. 

Nach Angaben der Veranstalter soll der Name „Tunk Tunk“ ein Gefühl von Resonanz und Verbindung zwischen Menschen und verschiedenen Lebensformen hervorrufen. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass sich Fantasie und ein harmonisches Miteinander mit der Welt um uns herum noch weiter verbreiten. 

Irisgarten in Hiraizumi in der Präfektur Iwate

GREEN×EXPO 2027: Japan aus einer neuen Perspektive entdecken

Die GREEN×EXPO 2027 lädt dich nicht nur zum Besuch der Ausstellung selbst ein, sondern auch dazu, ihre Themen weit über das Expo-Gelände hinaus in Japan weiterzuentdecken. Die Japan National Tourism Organization (JNTO) hat dafür verschiedene Modellrouten entwickelt, mit denen du einen Besuch der GREEN×EXPO 2027 mit Reisen durch andere Regionen Japans verbinden kannst. So lernst du lokale landwirtschaftliche Produkte, regionale Spezialitäten, kulturelle Sehenswürdigkeiten und traditionelles Handwerk kennen, die eng mit nachhaltigen Praktiken verbunden sind. 

Diese Routen können dich auch zu jahrhundertealten Parks und weitläufigen botanischen Gärten führen, die Japans tiefe Verbundenheit mit der Natur widerspiegeln. Darüber hinaus prägen saisonale Blüten im ganzen Land das Landschaftsbild und sorgen in allen vier Jahreszeiten für immer neue Eindrücke. 

Unser Product Manager Jeremy Batt beschreibt es so: „Für uns liegt der eigentliche Wert der GREEN×EXPO 2027 darin, dass sie weit mehr ist als nur ein schöner Ausflug. Sie bietet auch die Möglichkeit, Japan besser zu verstehen, neue Einblicke in nachhaltiges Leben und Reisen zu gewinnen und zu sehen, wie diese Ansätze im Alltag des Landes gelebt werden.“ 

4 Tage in Hokkaido im Wandel der Jahreszeiten 

Am ersten Tag reist du von Yokohama in Hokkaidos blütenreiche Naturlandschaften. Stationen wie Furano, Biei und Kamikawa führen dich zu Lavendelfeldern, saisonalen Blumenmeeren und schön angelegten Gärten in sanfter Hügellage. 

Am zweiten Tag geht es weiter nach Ozora. Im Higashimokoto Shibazakura Park kannst du die rosafarbenen Blütenteppiche der Moos-Phlox bewundern, die ein eindrucksvolles Beispiel für gemeinschaftlich gepflegte Kulturlandschaften sind. Übernachtet wird anschliessend in Teshikaga

Der dritte Tag steht ganz im Zeichen des Kushiro-Feuchtgebiets. Holzstege und Kanutouren ermöglichen dir eine intensive, zugleich aber naturschonende Entdeckung von Japans grösstem Marschland und seiner vielfältigen Tierwelt. 

Am vierten Tag endet die Reise auf der abgelegenen Insel Rebun. Geführte Wanderungen bringen dich durch wilde alpine Blumenlandschaften und entlang beeindruckender Küstenpanoramen. 

4 Tage Lackkultur in Tohoku 

Am ersten Tag beginnt deine Reise in Hiraizumi in der Präfektur Iwate. Im Chusonji-Tempel erfährst du, wie Lack in sakralen buddhistischen Kontexten verwendet wurde und wie eng diese Kunstform mit dem reichen kulturellen Erbe der Region verbunden ist. 

Am zweiten Tag bleibst du in Iwate und entdeckst im Shoboji-Tempel, welche Rolle Lackwaren im Alltag spielen. Anschliessend geht es weiter nach Norden nach Joboji, wo du Lackwälder erkunden und mehr darüber erfahren kannst, wie der Baumsaft traditionell gewonnen wird. 

Am dritten Tag führt dich die Route in die Präfektur Aomori. Im Korekawa Archaeological Institution lernst du einige der ältesten lackierten Objekte der Welt kennen, bevor du die eindrucksvolle Natur der Oirase-Schlucht erlebst. 

Am vierten Tag endet die Reise in Hirosaki. Dort wird die jahrhundertealte Tradition der Tsugaru-Nuri-Lackkunst durch Vorführungen von Kunsthandwerkern und praktische Workshops lebendig. 

5 Tage kulinarische Erlebnisse in Kansai 

Am ersten Tag beginnt deine Reise in Kyoto. Im Kyoto Food Culture Museum Ajiwaikan tauchst du in die kulinarische Tradition der Stadt ein und lernst saisonale Zutaten, haltbar gemachte Spezialitäten und die feine Kaiseki-Küche kennen. 

Am zweiten Tag geht es weiter ins ländliche Umland von Kyoto. Bei einem Aufenthalt auf einem Bauernhof erhältst du Einblicke in das Leben auf dem Land – von hausgemachter Küche über traditionelle Konservierungsmethoden bis hin zur Ernte lokaler Produkte. 

Der dritte Tag führt dich nach Nara, wo saisonale Gerichte die historische Rolle der Stadt in Japans Esskultur widerspiegeln. Übernachtet wird anschliessend im traditionellen Stadtviertel Naramachi. 

Am vierten Tag reist du nach Osaka, das oft als „Japans Küche“ bezeichnet wird. Dort hast du Zeit, den Kuromon-Markt und Osakas lebendige urbane Food-Szene zu entdecken. 

Am fünften Tag endet die Reise in Koyasan in der Präfektur Wakayama. Dort zeigt dir Shojin Ryori, die buddhistische vegetarische Küche, eine spirituellere und stärker saisonal geprägte Seite der japanischen Esskultur. 

Frau am Peace Torii in Hakone

Warum sich ein Besuch der GREEN×EXPO 2027 auf deiner Japanreise lohnt

Wenn du 2027 eine Japanreise planst, lässt sich die GREEN×EXPO 2027 besonders gut als Teil einer grösseren Reiseroute einbauen und weniger als isolierter Einzelbesuch. Da die Expo in Yokohama stattfindet, kannst du sie ganz unkompliziert mit einem Aufenthalt in Tokio verbinden. Gleichzeitig eignen sich die Themen der GREEN×EXPO 2027 ideal als Ausgangspunkt für weitere Reisen durch Japan, etwa rund um Gärten, Kulinarik, Landwirtschaft, traditionelle Kultur und saisonale Landschaften. 

Für die meisten Reisenden dürfte sich ein eintägiger Besuch problemlos in eine umfassendere Japanreise integrieren lassen. Wer sich besonders für Gartenbau, Nachhaltigkeit oder das kulturelle Programm interessiert, sollte dagegen etwas mehr Zeit in Yokohama einplanen. Sinnvoll ist es ausserdem, Unterkunft und Anreise frühzeitig gut zu planen, da der Zugang zum Gelände voraussichtlich vor allem über Bahnverbindungen und anschliessende Shuttlebusse von nahegelegenen Bahnhöfen erfolgt. 

Wenn du die GREEN×EXPO 2027 in deine Reise einbauen möchtest, unterstützt dich Japanspecialist gern dabei, die für dich passende Lösung zu finden – von der Wahl des besten Standorts in Yokohama bis zur Einbindung der Expo in eine grössere, massgeschneiderte Japanreise.

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Ritsurin-Garten mit der Crescent-Moon-Brücke in Takamatsu

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